Mitten im Odenwald findet man eine herrliche barocke Abteikirche.

Vor 1.300 Jahren haben die Benediktiner das Kloster Amorbach gegründet, die alte Klosteranlage mit ihrer romanischen Kirche gebaut und über ein Jahrtausend hinweg das Land urbar gemacht und die Menschen missioniert und später kirchlich betreut. Vor 260 Jahren wurden die alten Bauten eingerissen und diese schöne Barockkirche mit dem weitläufigen Konventsbau errichtet. Eine prachtvolle, dreistöckige Bibliothek ...

.... und der "Grüne Saal" in großartiger Harmonie als Festsaal, das repräsentative Refektorium prägen den Klosterbau.
Die Kirche ist der zentraler Mittelpunkt:

Eine doppelseitige große Freitreppe führt zu einer imposanten Fassade, von der alle Kirchenheiligen grüßen. Alle Steine aus dem warmen roten Sandstein, in Handarbeit aus dem Fels gebrochen, behauen und schließlich zu Mauersteinen bearbeitet oder zu Kunstwerken gestaltet.

Betritt man die Kirche, ist man von der Leichtigkeit, dem Schmuck, dem Lachen, den Farben, Bildern, Stuckaturen überwältigt.

Reichgeschnitzt die Kanzel, kunstvoll gearbeitet das doppelseitige Chorgitter, intim fast die Hochkirche.

Aber zentraler Punkt die Barockorgel, größtes von den Gebrüder Stumm erbautes Werk mit 66 Registern und einem Glockenspiel, über 5.200 Pfeifen, vier Manualen, einem Pedal.

Als Abschluss dieses schönen Tages erlebte ich dann noch eine Andacht in dieser Kirche um 19 Uhr mit Orgelspiel und dem Gastspiel eines wundervollen Chores.
Den Text zur Kirche habe ich im Internet gefunden.
Die Bilder sind von mir fotografiert.